Samstag, 16. März 2013

Französische Intervention

Dritter Eintrag des Gefechtslogbuches des Admirals Stoiko Gijuschkow von den Roten Kosaken. Kundschafter meldeten in der Nähe eines neu errichteten Außenpostens feindliche Verbände. Das "Väterchen" wurde von mir mit Eskorte auf einen Abfangkurs geschickt.
Wir kamen genau zu der Zeit an, als Rauchwolken am Horizont gesichtet wurden, die auf Schiffe hinweisen, die auf den Stützpunkt zu hielten. Die Auswertung der Schiffsrümpfe und Aufbauten beim Annähern sprach eindeutig für die französische Marine. Ich ließ die Flotte durch einen Engpass in einem gewagten Manöver die französischen Geschütze unterlaufen, während die Fregatten als Köder zurückblieben und den Rücken sichern sollten.
Aus einer Nebelwolke wurde "Väterchen Donner" von mehreren schweren Salven getroffen. Trotz schlechter Zielpeilung ließ ich mit allem zurückschießen und auch die Kreuzer und Kanonenboote fokussierten ihren Beschuss auf die Nebelwand.
"Väterchen Donner" wurde schwer getroffen und ich wies den Maschinenraum an, auf den Kesseln soviel Druck wie möglich zu machen, um die Entfernung zu verkürzen. Ich brachte "Väterchen" auf direkten Kurs in den Nebel und es kam zu einem gewaltigen Einschlag, als der verstärkte Rumpf durch die Panzerung eines französischen Schlachtschiffes brach. Der Feind schoss mit allen Geschützen auf unser Schlachtschiff, die sich nur weit genug drehen konnten. Unsere Kessel ächzten unter dem gewaltigen Druck und ich ließ die Fahrleistung noch weiter erhöhen. Entweder wir würden durch das Feindschiff brechen oder seine Hitzestrahler würden uns verdampfen.
Kurz bevor die Schäden "Väterchen" in die Knie zwangen, gab der Rumpf des Franzosen nach und wir schossen nach vorne. "Väterchen" drehte ab, während die Kanonenboote und Kreuzer die restlichen Feinschiffe vertrieben. Ich werde zwar den nächsten Hafen für ausführlichere Reparaturen aufsuchen müssen, aber "Väterchen Donner" schwimmt noch.
-Gijuschkow Ende-

1 Kommentar:

  1. Dieses verfluchte Schlachtschiff.....
    Aber das eigentliche Problem war, dass ich die Geschwindigkeit der Russen unterschätzt habe und demzufolge auch nicht genug Feuerkraft auf den russischen kern bieten konnte, während mir Väterchen Donner genau in die Flanke des Schlachtschiffs fuhr.

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