Montag, 3. Juni 2013

Bericht von Kapitän Sikorwsky, Befehlshaber auf dem Gefechtsträger "Väterchen Frost" zum Vorfall auf Einrichtung (59°38 N 1°59 W ) "Sturgenium Island"


Wir trafen als erste etwa bei Incident+3h im Randgebiet von "Sturgenium Island" ein. Unser Verband bestand aus zwei "Pesets" und einem Eskortschiff. Im Küstengebiet der Insel schloss sich uns ein Patroillienverband des KoB, bestehend aus Fregatten und U-Booten an.
Wir hatten nur spärliche Aufklärungsberichte, da unsere Verbündeten ein großes Geheimnis um diese Insel machten. Von offizieller Seite war es uns bis zu diesem Vorfall verwehrt geblieben, uns der Insel mehr als 100 Meilen zu nähern.

Die Aufklärer, die wir bei Ankunft über die Insel schickten, meldeten flächendeckende Zerstörung, die von einer Art "Wirbelsturm" ausging, der blitzezuckend die Insel in sich aufsog und schon einen tiefen Krater gebildet hatte.


Es gab weder Funksignale noch Anzeichen von Leben auf der Insel.
Dafür konnten wir Signale von feindlichen Einheiten ausmachen. Ich rief die höchste Alarmstufe aus und ließ alles gefechtsbereit machen.


Kurz darauf entdeckten wir preußische und französische Schiffe und Flugeinheiten in östlicher Richtung mit Kurs auf "Sturgenium Island". In westlicher Richtung kamen erschreckenderweise unbekannte Schiffe und Flugeinheiten (später als COA identifiziert) in Sicht.

Ich ließ die "Pesets" mit den Sonicgeneratoren tauchen und gab den mit uns eingetroffenen britischen Kräften den Befehl unsere Flanke gegen die Preußen und Franzosen zu decken, während wir Kurs auf die unbekannte Flotte setzten.
Die Feindkräfte im Westen kamen schnell näher und ich lies jedes einzelne Geschütz vorbereiten. Die Preußen und Franzosen waren zum Glück noch weit genug weg. Ich war nicht gerade gierig darauf mich mit einem Dreadnought anzulegen, wenn es nicht sein musste.



Die preußischen Schiffe kamen schnell näher und wurden von den britischen U-Booten unter Feuer genommen.
Das Glück war den Schützen jedoch nicht hold, denn die preußischen Kapitäne ließen ihre Schiffe geschickt den Torpedos ausweichen und der der Dreadnought

verhinderte Schaden durch seine dicke Panzerung und den ihn umgebenden Nebel. Währenddessen schickten die unbekannten Schiffe Unmengen von Flugkörpern in den Himmel, die direkt auf die "Väterchen Frost" zu hielten. Wir begannen den Himmel mit schwerem Feuer zu belegen und ich orderte die Abfangjäger herbei.
Hinter der Insel konnte ich Mündunsfeuer erkennen und denke, dass die beiden Angreifer begannen sich gegenseitig zu beschießen.

Ich ließ die "Väterchen" weiter vorwärts fahren und gab den Geschützdecks die Feuerfreigabe. Sie sollten die Feindflotte mit Sperrfeuer auf Abstand halten.

Ich erhielt Meldungen darüber, dass wir einige Treffer auf einem feindlichen Träger erreicht hatten. Die Brückencrew war euphorisch, aber mir war klar, dass dies den Feind eher anstacheln würde.
Von den britischen Verbündeten erfuhr ich, dass sich die Franzosen und die Preußen auf die U-Boote einschossen und schwere 
Schäden verursachten, während die 
 
U-Boote weiterhin keine Ziele trafen, dann wurde meine Aufmerksamkeit wieder auf unsere Front gelenkt. Die Feinde verstärkten ihren Druck und mehrere Feindfahrzeuge hielten auf uns zu.
Wie durch ein Wunder gelang es meinen Schützen und den der begleitenden Eskorte, die feindlichen Flieger soweit zu schwächen, dass durch sie keine Gefahr mehr bestand. Leider gelang es ihnen zuvor noch eines unserer "Pesets" zu versenken.




 



Mehrere Einschläge sorgten dafür, dass unsere Ablativpanzerung nachgab und von mehreren Stationen Notfallmeldungen und Hilferufe eingingen. Die "Väterchen" stand kurz davor zu versinken. Ich gab den Befehl zum Abdrehen und ließ einige Bomber aufsteigen, die die nachfolgenden Feinde aufhalten sollten. Ihr Ruhm möge sie unvergessen machen. 





Wir konnten entkommen und die britischen Fregatten konnten die preußischen Eskorten aufhalten, bevor sie anlanden konnten. Ich ließ unser verbliebenes "Peset" noch eine Landemannschaft aussetzen, dann gab ich den Befehl zum Rückzug. Ohne weitere Informationen über diese Insel sah ich es nicht ein ein Trägerschiff zu riskieren. Die Briten mussten sich murrend anschließen.

Von dem Landeunternehmen haben wir keine Nachricht mehr erhalten. Wir gehen davon aus, dass die Landetruppen der unbekannten Kräfte die Insel in Besitz nahmen und unsere Soldaten töteten oder gefangennahmen.
Aktuelle Beobachtungsflüge der Briten zeigen, dass sich die Preußisch/Französische Expeditionsstreitmacht zurückgezogen hat und die Streitkräfte des mittlerweile als CoA identifizierten Feindes die Insel umlagern. Es scheint, als ob Landemanöver bisher durch den tobenden Energiesog verhindert wurden.



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