Montag, 11. Februar 2013

Einige Wochen zuvor:

Anfang des Jahres 1870 kam es zu einem Zwischenfall, der Zar Vladimir I Nikolaevich aus dem Hause Rurik-Novy seine Außenpolitik gegenüber dem Königreich Großbritannien überdenken ließ.
Er konnte es sich nicht leisten seinen lockeren Verbündeten und die Angriffsmöglichkeit auf Frankreich durch die in Großbritannien zu stationierenden Truppen zu verlieren, aber dennoch wollte er die Briten nicht ungeschoren davon kommen lassen, dass sie sich einige Wochen zuvor aus einem gemeinsamen Gefecht gegen die Antarkter zurückgezogen hatten und den russischen Kampfverband fast haben auflaufen lassen.
Von offizieller Seite aus waren ihm die Hände gebunden, inoffiziell plante er jedoch eine Scharade in dem Wissen, dass auch die Briten ihren lockeren Verbündeten nicht gerne verlieren würden.

Zar Vladimir I ließ Admiral Stoiko Gijuschkow, einen engen Vertrauten, antreten und besprach im geheimen ein Abkommen, dass eine "freie" Militärmacht schaffen sollte, die nicht dem offiziellen Militär des Zarenreiches unterstellt war. Der Zar selbst behielt es sich vor, die Einsätze dieser Flotte zu steuern und zu lenken; sie würden als Freibeuter unter der Flagge der Russischen Koalition segeln. Der Zar entließ Gijuschkow aus den Militärdiensten und unterstellte ihm einige Schiffe. Bei Erfolg der Mission würde der Admiral weitere Schiffe und Ressourcen erhalten.
Einige Wochen später war der Kampfverband einsatzbereit. Der Admiral war inzwischen in Petropawlowsk-Kamtschatski eingetroffen und hatte per Fernmelder unterwegs seinen Kader an Kapitänen für den engeren Kreis zusammengestellt.
Stolz betrat der Admiral im Hafen sein neues Heim: Das etwas betagte Schlachtschiff „Väterchen Donner“. Nachdem in den kommenden Tagen alle notwendigen Personen eingetroffen waren stach Gijuschkow am 04.03.70 in See.

Knapp drei Wochen später ergab sich die Gelegenheit zur Rache im Arktischen Ozean. Das russische Flottenkommando hatte Kenntnis von einem britischen Verband erhalten, der in der Nähe Alaskas kreuzte. Der Admiral ließ Kurs setzen und ließ die Wachmannschaften verstärken. Beobachter meldeten aufsteigenden Rauch hinter einer Insel. Stoiko ließ die russische Flotte auffächern und auf volle Kraft gehen. Ein Schlachtschiff, ein Träger, eine Gruppe Gunships und einige Fregatten waren im Einsatz und eröffneten das Feuer auf die überraschten Briten.
Als der Admiral sein Flaggschiff in das Herz der Feindflotte vorstoßen ließ, war der größte Widerstand schon gebrochen. „Väterchen Donner“ teilte in alle Richtungen fleißig aus, während sich Entermannschaften bereit machten. Es kam zu heftigen Gefechten auf kurze Entfernung.
Das Schlachtschiff wurde von britischen Seesoldaten überrannt und musste durch die Fregatten zurückerobert werden während die Gunships das britische Flaggschiff enterten. Das Feuergefecht währte nur kurz. Die Überraschung ließ die Briten nicht zum Zuge kommen und so hatten die „Roten Kosaken“ nur geringe Verluste zu beklagen. Der gegnerische Admiral wurde auf einer schwer beschädigten Fregatte zurück in sein Königreich geschickt, mit besten Grüßen an das Königshaus.

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